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Seit langem wieder Kinder auf der Bühne Soirée 2010
Bericht in der “Harmonika International”, der Zeitschrift des Deutschen Harmonika-Verbandes, Ausgabe Februar 2009
Bericht der Badischen Zeitung am Donnerstag, 12.03.2009, Stadtteile
Viel Spass gab es beim Fototermin für das kommende Jubiläumsjahr
Klangfrühstück
Für fleißigen Probebesuch dachte sich unsere Geschäftsführerin etwas ganz besonderes aus: Einen Frühstücksgutschein für das Restaurant DelCanto in Denzlingen. Und da es viele Spielerinnen und Spieler gab, die selten eine Probe verpassten, war das Orchester mit Anhang zahlreich erschienen.
Für diese Idee und den organisatorischen Aufwand ein herzliches Dankeschön an Martina Scherzinger.
Badische Zeitung vom Donnerstag, 17.04.2008, Stadtteile
Mitgliederversammlung 2008
Am 11.04.2008 begrüßte Herr R. Schüle, 1. Vorsitzender, die anwesenden Mitglieder im Gasthaus Goldener Sternen zur diesjährigen Mitgliederversammlung. Das Protokoll 2007 sowie die verschiedenen ausführlichen Jahresberichte wurden einstimmig angenommen und der Vorstand entlastet. Anschließend erfolgten Ehrungen des DHV, die Herr H. Rombach, 1. Bezirksvorsitzender des DHV Bezirks Breisgau, persönlich vornahm sowie die des Vereines für langjährige aktive/passive Mitgliedschaft.
Als nächsten Punkt standen Neuwahlen an. Herr R. Schüle hatte den Vorsitz, den er 12 Jahre inne hatte, aus persönlichen Gründen zur Disposition gestellt. Einstimmig wurde Herr M. Straub zum 1. Vorsitzenden gewählt und ebenso einstimmig Frau M. Scherzinger als Geschäftsführerin, Frau A. Hanke als 2. Vorsitzende, Herr G. Schuldes als Finanzverwalter sowie Frau K. Bürgin, Frau A. Jurzinski, Frau P. Wedekind und Herr K. Rottler als Beisitzer in ihrem Amt bestätigt. In die Vorstandschaft als neue Beisitzerin wurde Frau A. Walter gewählt. Frau M. Mutz und Frau A. Fränkle stellten sich als Rechnungsprüfer zur Verfügung.
Euch allen vielen Dank, dass Ihr Euch dieser ehrenamtlichen Aufgabe stellt und viel Freizeit für das Wohl und Fortbestehen unseres Vereines opfert.
Mit dem eigens für die Verabschiedung unseres 1. Vorsitzenden gebildeten Projektchor und dem umgedichteten Lied „Mit 64 Jahren…“ bedankten sich die aktiven Spielerinnen und Spieler bei Herrn Schüle, der mit seiner menschlichen, väterlichen Art 12 Jahre die Geschichte des Vereines mitbestimmte. Wir haben vollstes Verständnis dafür, dass er seine bevorstehende Pensionierung zunächst einmal ohne weitere Verpflichtungen genießen möchte. Er versprach uns dennoch, das diesjährige Projekt „1000 Jahre Zähringen“ für unseren Verein weiterzuführen und dem Orchester als Ersatzdirigent sowie für die Moderationen bei Konzerten weiter zur Verfügung zu stehen.
Vielen Dank und von Herzen alles Gute für den bevorstehenden, neuen Lebensabschnitt, lieber Reiner!
Martina Straub
Geburtstag Sabine Schmitt
Unsere Dirigentin, Frau Sabine Schmitt, hatte anlässlich ihres 40. Geburtstages nach Freiamt-Mußbach geladen. Im Schneegestöber fanden wir uns im liebevoll dekorierten Sängerheim ein, um ihr und ihrer Mutter ein Geburtstags-Ständerle zu spielen. Für die tolle Bewirtung, die keine Wünsche offen ließ, und auch das unterhaltsame Rahmenprogramm, bei dem es sich Sabine nicht nehmen ließ, selbst zum Instrument zu greifen, sagen wir herzlichen Dank! Es war ein wirklich schöner Abend.
Martina Straub
Soirée 2008
Ein ganz herzliches Dankeschön unseren Helferinnen und Helfer aus den eigenen Reihen, die von der Küche bis zur Sektbar zum Gelingen dieses Abends beitrugen.
Bericht vom 15.03.2008 in der Badischen Zeitung
Matinee des Breisgauer Akkordeonorchester 1997 (Projekt-Orchester 2007)
im Kurhaus Bad Bellingen
Ein fantastisches Programm und zwei unserer SpielerInnen waren aktiv dabei:
Hubert Scherzinger und Pia Wedekind
Gildeausflug 2007
Am 22.07.2007 trafen wir uns um 9.00Uhr am Bürgerhaus in Freiburg-Zähringen. Einige waren schon um 8.30Uhr am Treffpunkt, stimmt’s Familie Schüle? Die Abfahrt sollte um 9.30Uhr sein. Bei schönem Wetter und guter Laune warteten wir bis um 9.33Uhr auf den Bus.
Nach nur fünf Minuten waren Koffer und Reisetaschen untergebracht und die Plätze im Bus gefunden. Im Bus hatte Martina Scherzinger eine Überraschung in Form von einem Quiz für uns bereit.
Um 9.38 Uhr begann die Fahrt nach Trossingen wo wir um 10.58 Uhr, zwei Minuten vor der geplanten Ankunftszeit, beim Hohnerwerk eintrafen. Beim ersten Anblick standen uns fast die Haare zu Berge. Nach kurzer Wartezeit kamen dann zwei Führer der Firma Hohner. Wir teilten uns in zwei Gruppen auf. Während die eine Gruppe das Werk besichtigte, wurde die andere Gruppe zum Geburtshaus des Firmengründers Mathias Hohner geführt.
Danach ging es weiter zum späteren Wohnhaus und zur ersten Firma der Firma Hohner. Nach ca. einer Stunde wurden die Gruppen gewechselt. Nach einer weiteren Stunde ging es zum Hohnermuseum, wo uns die Geschichte der Firma näher gebracht wurde. Wir haben dort erfahren, dass Mathias Hohner nur Mundharmonikas gebaut hat. Der Akkordeonbau wurde erst von seinen Söhnen in Angriff genommen.
Danach wurde die Fahrt nach Sigmaringen angetreten. Dort angekommen hatten wir Zeit, um Kaffee zu trinken, Eis zu essen oder Spazieren zu gehen. Um 16.00 Uhr trafen wir uns beim Schloss Sigmaringen. Dort wurden wir ein letztes Mal in zwei Gruppen eingeteilt, die in kurzen Zeitabständen das Schloss besichtigten. Zu sehen gab es kleine Zimmer, große Säle, Betten, die heute als Kinderbetten schon fast zu klein erscheinen und eine große Sammlung an Ritterrüstungen und Waffen. Weiter haben wir erfahren, dass die Kinder schon mit 12 Jahren übten mit den Rüstungen umzugehen, damit sie im Ernstfall schnell flüchten können. Eine Ritterrüstung kostete damals umgerechnet ca. 250.000,00 €. Über die Geschichte der damaligen Zeit und die Familienchronik wurde auch einiges erzählt.
Nach ca. einer Stunde Schlossführung und einer kleinen Pause am Bus ging es weiter nach Frohnstetten zum Hotel und Gasthof Rössle. Nach dem Bezug der Zimmer und einem kleinen Spaziergang oder einem Bier in der Gartenwirtschaft war dann das üppige Abendessen angesagt. Am nächsten Morgen, dem 23.09.2007, traten wir nach einem sehr guten Frühstück die Fahrt auf die Insel Reichenau an. Hier stieg der Reiseführer in den Bus und erzählte uns während der Fahrt etwas über die Insel und den Wein. Auf dem höchsten Punkt der Insel, ca. 40 m über dem Bodensee, gab es eine Weinprobe des Reichenauer Weines. Nach weiteren Ausführungen über den Wein und die Lage der Insel wurde die Fahrt fortgesetzt. Nach der Führung hatten wir noch Zeit bis zur Rückfahrt nach Freiburg.
Die Fahrt konnte dieses Mal wegen „Zuspätkommern“ nicht pünktlich angetreten werden. Familie Rottler und Familie Pfirsig wissen warum. Wir kamen wegen verschiedenen Staus und Baustellen, nicht wegen den „Zuspätkommern“, mit nur einer halben Stunde Verspätung um 17.30 Uhr in Freiburg am Bürgerhaus Zähringen an.
Insgesamt war es ein super schöner Ausflug. An dieser Stelle noch einmal tausend Dank an Martina Scherzinger.
Klaus Rottler
Soirée im Bürgerhaus Freiburg-Zähringen
Die Akkordeon-Gilde Freiburg unter der Leitung von Frau Sabine Schmitt bot am 18. März 2007 bei ihrer Soirée im gut besuchten Bürgerhaus Freiburg-Zähringen eine anspruchsvolle und abwechslungsreiche Auswahl an Stücken unterschiedlicher Stilrichtungen dar.
Bereichert wurde der Abend durch die Solistin, Frau Alice Schroff, Querflöte, und die Kinderspielgruppe des Vereines. Den zweiten Teil gestaltete Herr Viktor Trippel mit gefühlvollen virtuosen Klängen auf seinem Bajan.
 (Badische Zeitung, Donnerstag, 22.03.2007)
Kirchenkonzert in der Thomaskirche
Unter der Leitung von Frau Sabine Schmitt präsentierte die Akkordeon-Gilde-Freiburg in der voll besetzten Thomaskirche ein festliches Konzertprogramm. Der Erlös von rund 500 Euro ging an das Projekt “Schule der Freundschaft in Haiti”.
Neben der Literatur unseres Orchesters „Adagio“, „Salzburger Serenade“ und „Sinfonia alla Barocco“ unter der Leitung von Frau Sabine Schmitt freuten wir uns auch auf die Bereicherung des Orchesterklanges durch unsere Gäste. In den Stücken „Larghetto“, „Suite a-moll“, „Terzetto für 3 Querflöten“, „Sei stille dem Herrn“ und „Dolente immagine di Fille mia“ ließen wir unsere Solisten Frau Alice Schroff, Nicole Walter und Constantin Wedekind, Querflöte sowie Frau Beate Landmann, Mezzosopran, in den Vordergrund treten.
„Toccata“, „Grave“ sowie „Presto“, drei Werke für Akkordeon Duo, wurden von Anne Scherzinger und Frau Sabine Schmitt vorgetragen.
Badische Zeitung, 24.10.2006, Stadtteile
Mit einem Festakt wurde im Bürgerhaus Zähringen der 100. Geburtstag des Bürgervereins gefeiert. Ebenfalls vor 100 Jahren wurde Zähringen Freiburg eingemeindet.
Badische Zeitung, 26.05.2006, Stadtteile
Badische Zeitung, 30.03.2006, Stadtteile
Rückblick Soirée am 26.03.2006
Blauer Himmel, Sonnenschein, frühlingshafte Temperaturen und die liebevolle Dekoration des Foyers mit bunten Primeln und Blatt sprießendem Gehölz luden zu unserer diesjährigen Soirée ein.
Mit dem Marsch „Feuert los!“ begannen wir schwungvoll um 18 Uhr unser Konzert. Danach begrüßte unser Vorstand, Herr Reiner Schüle, unsere Gäste. Mit den Stücken „La Cittadella“ von Kees Vlak und „Carmen Vorspiel“ von G. Bizet fuhren wir in unserem Programm fort. Darauf folgte ein anderer musikalischer Höhepunkt: „Slavonska Rhapsodija“ von A. Götz - Originalliteratur für Akkordeon der Oberstufe. Viel Gefühl und Fingerfertigkeit legte unsere Solistin Frau Annette Jurzinski in die Kadenz, mit welcher diese Rhapsodie ihren Eingang fand. Das ganze Stück war geprägt vom Wechsel zwischen langsam und schnell, laut und leise, kurzum es erforderte bei allen Spielern höchste Konzentration. Mit der „Sinfonia alla Barocco“, bei welcher unser Elektroniumspieler Herr Michael Straub bei seinem Soloteil die Finger über die Tasten huschen ließ und „A Little Bit of Queen“, einem Medley bekannter Lieder der Rockgruppe „Queen“, beendeten wir den ersten Teil dieses Abends.
In der Pause nun konnten sich unsere Gäste und Akteure bei Sekt und lecker belegten Brötchen stärken. Die flotte und freundliche Bewirtung verdanken wir unseren Freunden vom Akkordeon-Club Freiburg-Hochdorf.
Für den zweiten Teil des Abends hatten wir das Percussion Ensemble „Crazy Drums“ engagiert. Gerne ließen wir uns überraschen, wie diese 5 jungen Leute mit ihren Schlaginstrumenten den Saal mit rhythmischen Melodien füllten. Ohne Zweifel war das Ensemble eine Bereicherung für unsere Soirée.
An dieser Stelle erlaube ich mir, unserer Dirigentin Frau Sabine Schmitt zu danken, die uns wohldosiert mit „Zuckerbrot und Peitsche“ auf dieses hohe Spielniveau geführt hat.
Schade, dass die Akkordeonmusik immer weniger Anklang findet. Oder mag es vielleicht an dem schönen, eher zu einer Aktivität in freier Natur einladendem Wetter, am Gang zur Wahlurne oder an den anderen, heutzutage vielfältigen Angeboten und Interessen gelegen haben? Wir jedenfalls haben unser Bestes gegeben und auch die Organisation mit ihren vielfältigen Arbeiten im Vorfeld klappte reibungslos.
Ein herzliches Dankeschön aber an all diejenigen, die den Weg ins Bürgerhaus Zähringen gefunden und uns mit ihrem Applaus für unseren Probenfleiß belohnt haben.
Martina Straub
Konzertreise vom 16. bis 18. Juli 2004 in die Region Oltrepo/Italien zum Festival Internazionale Della Fisarmonica
Pünktlich um 13.55 Uhr begann am Freitag, den 16. Juli 2004 unsere Konzertreise am Bürgerhaus Zähringen, nachdem Pauken, Schlagzeug und Akkordeons im Bauch des Busses der Firma Dresmann, unzählige Taschen und Koffer im Anhänger sowie rund 40 Passagiere mit reichlich Proviant im Bus Platz gefunden hatten. Mit Kaffee und Kuchen konnten wir uns nun eine kleine Stärkung gönnen und uns darüber Gedanken machen, was uns wohl in Bella Italia erwartet.
Schnell kam der erste Grenzübergang und um 15.50 Uhr machten wir die erste Rast in Luzern. Dort schon meldete die Straßeninfo 4 km Stau vor dem Gotthard-Tunnel. Das konnte ja lustig werden! So steckten wir dann tatsächlich von 17.30 bis 19.00 Uhr im Stop-and-Go, welcher allerdings mit dem "Schuh des Manitu" und einem Gläschen "Freixenet" angenehm überbrückt wurde.
Jetzt ging es flott weiter. Vorbei an felsigen Riesen, grünen Wiesen änderte sich langsam der Baustil der Häuser - wir näherten uns Italien. Nach einer weiteren Rast in Airolo überquerten wir die Grenze gegen 21.30 Uhr und weitere 2 Stunden später erwartete uns unser Gastgeber, Herr Giocomo Bogliolo, an einer Mautstelle mit seinem Privatwagen, um uns zum Hotel "Don Carlo" in Broni zu lotsen, wo wir dann um 23.45 Uhr ankamen. Die Zimmerverteilung klappte ohne Probleme, keiner musste im Schlafsack übernachten (!). Allerdings hatte man die Hotelbar nicht darüber informiert, dass deutsche Gäste kommen, denn bereits nach dem ersten Ansturm war das Bier ausgegangen...
Am nächsten Morgen, blauer Himmel - Sonnenschein , die Schnakenstiche gezählt und versorgt, freuten wir uns alle auf einen wohlschmeckenden italienischen Kaffee. Doch weit gefehlt - die Kaffeemaschine, in der Größe für einen Normalhaushalt, kam nicht hinterher, für rund 40 Leute Kaffee zu produzieren. Um 10 Uhr starteten wir in Richtung Pavia, wo wir den dortigen Certosa di Pavia besichtigten, einen Klosterkomplex aus dem Jahre 1396. Hinter der Kirche aus weißem Marmor befindet sich mit gartenähnlichem Innenhof das Kartäuserkloster mit seinen Häuschen, in denen einst die Mönche in Abgeschiedenheit lebten. Nach Rückkehr zum Bus mussten wir uns einer neuen Sportart widmen, dem sog. Schnakenklatschen. Hunderte dieser kleinen Biester hatten sich im Bus verschanzt und warteten gierig auf unsere Rückkehr...
Von 12.30 Uhr bis 14 Uhr hatten wir in Pavia zur freien Verfügung, was zum Bummeln über den Markt, zum Cappucchino Genießen und für kleinere Einkäufe genutzt wurde. Nach Rückkehr zum Hotel und einer kleinen Ruhepause ging es auch schon gleich weiter. Unter der Reiseleitung von M° Giacomo Bogliolo fuhren wir mit dem Bus durch die Weinberge des Oltrepo, besichtigten die Wallfahrtskirche Santuario di Torricella Verzate, die auf einem Felsen steht und wieder hinunter durch engste Gassen (an dieser Stelle ein besonderer Dank an unseren Busfahrer Udo Germer!) nach Stradella. Hier lotste uns Giacomo in eine Gelateria, die ihr Eis noch auf ursprüngliche Weise herstellt, was eiserfahrene Zungen durchaus zu würdigen wussten. Dieser Stärkung folgte eine andere, nicht minder Italien-typische: Eine Weinprobe in einem der vielen Familienbetriebe war angesagt. Nach der Führung durch die Weinkeller bekamen wir neben Limo für die Kids, frisch gebackenem Brot (hmmm!), leckerer Salumi, luftgetrocknetem Schinken und Käse die verschiedenen Weine des Hauses zur Probe. Die Kids, insbesondere die Mädels, erfreuten sich in der Zwischenzeit an einem süßen Katzenbaby, dem es sichtlich gefiel, so viel Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Nachdem die heimischen Weinkeller gefüllt und Mitbringsel oder Andenken erstanden waren, machten wir uns auf den Rückweg zum Hotel, wo wir genau 40 Minuten Zeit zum Duschen und Umziehen hatten. Denn um 20.15 Uhr war Abfahrt zum Konzert, welches sich von einem Open Air Konzert in ein Kirchenkonzert geändert hatte, anstelle um 22 Uhr schon um 21.15 Uhr stattfand und statt der 3 km mind. 30 km vom Hotel entfernt war. Es soll nur keiner sagen, wir Deutschen seien nicht flexibel! Das Kirchlein in Cervesina war gut besucht und unsere Musik kam sichtlich gut an. Mit standing ovations wurden unsere Mühen belohnt, denn die Akustik in Kirchen ist sehr gewöhnungsbedürftig und erfordert höchste Aufmerksamkeit und Konzentration sowohl bei den Spielern als auch bei der Dirigentin.
Das nun wohl verdiente Abendessen fand im dortigen Gemeindesaal in Form eines Buffets mit Spezialitäten der Region statt. Schade, dass die leckeren pikanten Kuchen und Teilchen nicht mehr warm waren. Um 23.30 Uhr verabschiedeten wir uns dann bis zum nächsten Tag.
Schon war unser letzter Tag angebrochen. Ab 7.30 Uhr gab es Frühstück, das Kaffeemachen war wohl etwas besser organisiert, man hatte auf eine Thermoskanne zurückgegriffen, um den ersten Ansturm zu überstehen. Unser fleißiger Busfahrer hatte schon den Anhänger befestigt, so dass wir nun an das Einladen unseres Gepäckes gehen konnten und um 10 Uhr saßen wir pünktlich wieder in der Chiesa Parrocchiale di S. Ambrogio, um den Gottesdienst musikalisch zu umrahmen. Für uns auffallend und erstaunlich zugleich war die Leichtigkeit und Lässigkeit, wie in diesem katholischen Land der Gottesdienst abgehalten wurde. Den Pfarrer traf man vor und nach der Kirche lausbübisch grinsend im T'Shirt, und die Ministranten/Firmlinge, die dem Gottesdienst beistanden, waren normal gekleidet, bishin zu einem rotem Muskelshirt!
Nach einem Gruppenbild vor der Kirche und dem Entledigen der zwar stilvollen, aber etwas traurig anmutenden Kleidung traf man sich zum Aperitivo in einer Bar gegenüber der Kirche, um bald darauf wieder zur Kirche hinüber zu pendeln, die wohl auch im wahrsten Sinne des Wortes als Gemeinderaum dient. M° Giacomo M. Bogliolo, Weltmeister auf dem Akkordeon, gab uns eine Kostprobe seines Könnens, und das mit einer Leichtigkeit, die uns alle in Erstaunen und Neid versetzte. Danach erfolgten Dankesworte von beiden Seiten, die Übergabe der Gastgeschenke und der Erinnerungspokale wie der Urkunden für die Teilnahme an diesem Festival.
Bald wurden wir wieder in den Kirchennebenraum gebeten, da die Pasta kalt zu werden drohte. Danach folgten Salat, leckeres Eis und Kuchen, umrahmt von Wein und Sekt. Nach einem herzlichen Abschied mit vielen Küsschen, guten Wünschen und der Einladung an M° Giacomo, das nächste Jahr unserer Soiree einen Akzent zu setzen, starteten wir um 13.45 Uhr wieder gen Norden. Unsere Kids, die Jungs, unterhielten uns während der Fahrt mit einem Quiz über Bus, Land und Leute, das noch 2 mal neu aufgelegt wurde und jedes Mal neue Teamnamen kreiert wurden. So verging die Zeit im Nu und schon befanden wir uns wieder in der Schweiz. Nach einer Rast in Bellinzona standen wir vor dem Gotthard Tunnel diesmal nur 30 Minuten und nach einer weiteren Rast in Luzern kamen wir gegen 22 Uhr müde, erschöpft, aber zufrieden und glücklich wieder am Bürgerhaus Zähringen an.
Unser Dank gilt:
Herrn Udo Germer, unserem freundlichen und kompetenten Busfahrer der Firma Dresmann Christina für die tolle Dollmetscherleistung, ohne die wir wirklich sprachlos gewesen wären Reiner, il "Presidente", für die Repräsentation und Planungsarbeit Angela, Martina Sch., Katja und Günter für die Gesamtorganisation einschl. Finanzwesen Sabine für die musikalische Arbeit und die Organisation der Rhythmusinstrumente Matthias, Gregor und Konrad für die rhythmische Unterstützung und Bereicherung Unseren "Fans" für die seelische Unterstützung und Ein- und Ausladehilfe Marc und Maike, unserem Kamerateam, für die Bilddokumentation Annette J., Birgit, Annette W., Birgitta, Martina, Anne und Hubert für die 1. Stimme Martina, Katja, Liesa, Angela, Marliese, Julia und Michael für die 2. Stimme Susanne, Bärbel, Karin, Kathrin und Klaus für die 3. Stimme Monika, Angelika und Reiner für die 4. Stimme Pia und Christina für den Bass und last but not least Liesa, Michael und Hubert am Elektronium.
Ich hoffe, keinen vergessen zu haben, denn jeder von uns hat einen mehr oder weniger großen Beitrag geleistet, diese Reise zu einem Erlebnis werden zu lassen, das uns immer in positiver Erinnerung bleiben wird.
Martina Straub
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